Wer häufiger die Beiträge auf dieser Seite verfolgt, wird schon festgestellt haben, dass häufig auf die Angbote von Fonic und Congster verwiesen wird. Das ist keine blöde Masche von uns, die wir abziehen, um Kunden für diese Anbieter zu gewinnen, sondern den Interessen unserer Besucher geschuldet. Unsere Seite heißt nicht umsonst handys-ohne-vertrag-online.de. Wer sich eine solche Seite wie die unsere anschaut, möchte wahrscheinlich ein Handy haben ohne durch einen Vertrag gebunden zu sein. Der relativ umfangreiche Onlineshop mit Handy-Kaufangeboten, den zum Beispiel Fonic anbietet, kombiniert mit Prepaid Tarifen, ist da nun einmal das naheliegendste.
Um aber zu zeigen, dass diese Urteile nicht völlig aus der Luft gegriffen sind, sondern unsere Empfehlungen wirklich Hand und Fuß haben, möchte ich den Fonic-Onlineshop hier als Beispiel einmal mit dem von O2 vergleichen. Dieser Leistungs- und Preisvergleich soll anhand von drei Kriterien geschehen: Handyshop, Prepaidangebote und Übersicht. Beginnen wir mit der Übersicht.
Hier hat auf den ersten Blick die O2 Seite die Nase vorne, und das kommt nicht nur davon, dass einem, wenn man auf die Fonic-Seite kommt Bruce Darnell freundlich entgegen grinst. Zwar ist das Prepaidangebot gut ersichtlich platziert, und mit wenigen Klicks gelangt man zu einem übersichtlichen Menü, wo man seine Prepaidkarte bestellen kann. Bis man jedoch den Onlineshop gefunden hat, wo man sein Handy kaufen kann, muss man ein wenig suchen. Die Aufmachung der Startsache lässt Vermutungen darüber zu, weshalb das so ist. Es wird mit einem großen Angebot geworben, das Freiminuten verspricht, wenn man seine Rufnummer mitbringt. Die Seite ist offensichtlich für Kunden ausgelegt, die von einem anderen Anbieter kommen und ihr Handy mitbringen wollen. Kunden, die noch kein Handy haben, und erst eines kaufen wollen, um es dann bei Fonic anzumelden, sind wohl nur in zweiter Linie berücksichtigt.
Auf der O2 Seite kann man unter Tarife die Prepaidangebote ansehen und mit einem bequemen Klick auf die Schaltfläche “Handys” gelangt man zum Handyshop. Hier muss man allerdings schon wieder meckern: obwohl man unter den Kategorien “Handys ohne Tarif” und “Handys mit Tarif” auswählen kann, flimmern einem auch bei “Handys ohne Tarif” sofort zwei Angebote für Handys entgegen, die man für 10 Euro kriegt, wenn man ein O2 Inklusivpaket abschließt. Dass sich aber die Grundgebühr des Angebotes von 8,50 Euro auf 21.25 Euros erhöht, wenn man ein Handy dazunimmt, erfährt man erst nach einigen Recherchen.
Soviel zur Übersicht. Vergleichen wir als nächstes die Shops, in denen man sein Handy kaufen soll. Zunächst muss hierbei O2 im Bezug auf die Zahlungsmodalitäten ein dicker Rüffel erteilt werden. Die Handys sind nur per Ratenzahlung bezahlbar, der verbliebene Restbetrag kann zwar jederzeit vollständig bezahlt werden, aber günstigere Angebote mit Direktbezahlung gibt es nicht. Es ist O2 wohl nicht in den Sinn gekommen, dass jemand vielleicht ein Handy direkt kaufen möchte. Ein Preisvergleich zwischen dem Fonic und dem O2-Handyshop ist deswegen auch nur bedingt sinnvoll. Zwar kostet zum Beispiel das Sony Ericsson Vivaz bei O2 389€, während es bei Fonic nur 332,95€ kostet, das ist verständlich, weil Ratenzahlung immer teurer ist, als eine direkte Bezahlung. muss darauf hingewiesen werden, dass bei O2 eine bestimmte Sparte an Angeboten schlicht nicht existiert. Es sind Angebote wie das Nokia 1208 oder das Nokia 1616 die bei Fonic ohne Ratenzahlung nur knapp 30 Euro kosten, die man im O2-shop vergeblich sucht. Also Handys in genau der Preisklasse, die man sich vielleicht auch ohne Ratenzahlung leisten könnte.
Schließlich unterziehen wir noch die Prepaidtarife, die man ja schließlich bezahlen muss, wenn man das Handy gekauft hat einem Preisvergleich. Die Sim-Karte, die man am Anfang kaufen muss, kostet bei Fonic 9,95, bei O2 14,99. Wenn man ins deutsche Mobilfunk- oder Festnetz telefoniert bezahlt man bei O2 15 Cent pro Minute, bei Fonic 9 Cent, wobei auch ausländische Festnetze diesem Tarif unterliegen. Bei Sms ist es der Tarif ähnlich: Fonic 9 Cent, O2 15 Cent. O2 zusätzlich den Vorteil eines “Kostenairbags,” was bedeutet, dass man im Monat auf keinen Fall mehr als 60 Euro bezahlen kann. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist ein Prepaidtarif für jemanden, der soviel telefoniert ohnehin nicht das richtige.
Wir fassen zusammen und stellen fest, dass O2 im Vertragsbereich und was Ratenzahlungen angeht durchaus gute Angebote hat, möchte man jedoch ein günstiges Handy mit Pre
paid-Tarif, bietet sich Fonic eher an. Wer ein richtig gutes Handy haben möchte, dieses aber nicht auf einen Schlag bezahlen kann, kann durchaus einen Blick auf den Handyshop bei O2 riskieren. Wer aber mit einem günstigeren Modell zufrieden ist, kann ein solches bei Fonic auch sofort kaufen. Im Preisvergleich der Prepaid-Tarife geht Fonic als klarer Sieger hervor, Telefonminuten und Sms deutlich günstiger sind und auch das westliche Ausland günstig erreicht werden kann. O2 hat dafür einen Kostenairbag, aber so viel telefoniert man ja ohnehin eher selten.
Es scheint schon sinnvoll zu sein, dass diese Seite oft auf die Angebote bei Fonic verweist, da hier ja vor allem Leute hereinschauen werden, die erfahren möchten, wie sie ein Handy bekommen können ohne sich durch einen Vertrag langfristig zu binden. Schnell ein Handy zu bekommen und mit diesem über einen günstigen Tarif zu telefonieren scheint im Moment bei Fonic am ehesten möglich zu sein.